06.12.2018
Kategorie: Frauen

Spielbericht: PTSK II – SVE Comet

Samstag 24.11.2018


Das letzte Spiel vor dem Winter

 

 

Aufstellung:

 

Tor: Anna Schwee

 

Abwehr: Saskia, Maren, Martina, Theresa

 

Mittelfeld: Mimi, Michi, Illi, Jule, Anni

 

Sturm: Leeni

 

 

Trotz unseres kleinen Formtiefs und der vielen Spielausfälle sollte die Herbstserie doch noch eine runde Sache werden. Sie hörte auf, wie sie begonnen hatte: mit einem Spiel gegen die Zweite von Post-Telekom. Im Hinspiel hatten wir 5:3 gewonnen, hatten uns aber anfangs enorm schwergetan und waren gleich zu Beginn in Rückstand geraten. Auch jetzt im November machten wir es uns wieder nicht ganz leicht. Am aufgeregtesten war natürlich Anna, da sie ungewohnter Weise im Tor stand, weil Lynsche und Lisa beide ausfielen. Während sie am Vortag beim Training noch gezittert hatte, merkte man ihr, sobald das Spiel erst einmal begonnen hatte, nichts mehr von der Nervosität an, während ihre Feldspieler schon wieder Probleme mit Passgenauigkeit und Zuordnung hatten. In der ganzen ersten Hälfte bewegten wir uns viel zu wenig, wenn wir im Ballbesitz waren, und forderten ihn nicht. Dass Gegentor, das wir in der 29. Minute kassierten, war also kein großes Wunder, auch wenn PTSK nicht unbedingt überragend spielte. Sie zeigten den Willen zum Sieg und das reichte, denn sie waren immer wieder vor uns am Ball. Kurz vor der Pause gab es nach einigen eher halbherzigen Chancen unsererseits ein großes Gewimmel und Durcheinander im Strafraum, das mit einem Tor durch Kapitänin Illi endete.

In der Pause musste Martina verletzt ausgewechselt werden. Dafür ging Mimi in die Innenverteidigung und Nele räumte auf der Sechs die Bälle ab. Im Sturm kam Maike für Leeni und Ema für Anni. Obwohl wir im zweiten Durchgang insgesamt präsenter auf dem Platz waren und uns gegenseitig besser unterstützten, mussten wir durch ein Kommunikationsproblem bereits in der 62. Minute noch einmal in Rückstand geraten. Wir ließen den Kopf jedoch nicht hängen und versuchten nun endlich unser Spiel durchzusetzen. Saskia und Theresa versuchten auf den Außenbahnen konsequent mit nach vorne zu gehen und das Mittelfeld zu unterstützen. Anna passte hinten auf und war oft genug nicht nur Torhüterin, sondern – ganz Manual Neuer – auch letzter Mann (oder Frau), sodass wir gleich wieder angreifen konnten. Woman of the Match wurde aber ganz klar unsere ehemalige Torhüterin Maike, die in der 72. Minute nach einem Pass von Illi ein Traumtor vom Feinsten direkt oben in den Winkel hob und uns sechs Minuten vor Schluss im Zusammenspiel mit Ema (ähnlich wie schon gegen Knudde Giekau) das spielentscheidende Tor erzielte und uns vor der Winterpause noch einmal drei Punkte sicherte.