18.09.2018
Kategorie: Frauen

Spielbericht: SG Flintbek/Russee - SVE Comet Kiel

Sonntag 16.09.2018


Wegen eines spielfreien Sonntags und einer Spielverlegung startete unsere Damenmannschaft an diesem schönen Sonntag Mitte September erst in das zweite Punktspiel der Saison. Wir mussten auswärts gegen die SG Flintbek/Russee antreten, gegen die wir uns schon in der letzten Saison teils schwer getan hatten, und jetzt in einer ganz anderen Aufstellung als gewohnt. Die gesamte gewohnte Abwehrkette war andernorts unterwegs.

Glücklicherweise hatten wir in den letzten Wochen zahlreiche junge Verstärkung erhalten: Mit Vanessa, Ema, Saskia und Melissa standen gleich vier neue Spielerinnen auf dem Platz, für die der Urlaub der anderen natürlich die perfekte Gelegenheit war, sich zu beweisen.


Aufstellung:

Tor: Lynsche

Abwehr: Saskia, Lisa, Anna, Vanessa

Mittelfeld: Maike, Jule, Michi, Anni

Sturm: Leena, Ema


Das Spiel, das leider insgesamt keine Glanzleistung darstellte, begann jedoch turbulent. Flintbek/Russee hatten bereits in der sechsten Minute ihre erste Torchance. Wenig später erfolgte unser erster Schuss aufs Tor

 

durch die ehemalige Torhüterin Maike, heute auf der Sechs aktiv. Auch Neuzugang Ema hatte gleich zu Beginn eine gute Chance. Einzig erfolgreich in der ersten Hälfte war aber leider nur die Flintbekerin Kerstin Sievers, die bereits in der letzten Saison Spiel auf Spiel Tor um Tor geschossen hatte. Vanessa und Saskia machten ihre Sache jedoch sehr gut, sodass es in der ersten Hälfte bei diesem einen Gegentor bleiben musste.

Flintbek/Russee merkte man insgesamt an, dass sie von den letzten beiden Niederlagen noch etwas verunsichert waren. Uns hingegen fehlte eindeutig die Spielpraxis.

Auch waren wir in dieser Aufstellung natürlich nicht eingespielt. Auf beiden Seiten entstanden Torchancen leider weniger durch geniale Spielzüge, sondern mehr durch individuelle Fehler. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kamen

Martina für Lisa und Dana für Ema, der man die Nervosität in der ersten Hälfte doch noch deutlich anmerkte. Aber auch Dana fand sich nicht so recht in das Spiel ein.

Die zweite Hälfte begann ebenfalls turbulent mit einem Freistoß von Flintbek/Russee, den Lynsche jedoch souverän hielt. Nur vier Minuten später wurde Jule gefoult, doch Michi setzte den Schuss leider knapp drüber weg.

Michi hatte allgemein ein wenig Schwierigkeiten, sich in die Aufstellung

einzufügen, irgendwie fehlte ihr die Bindung und Maike lieferte zwar defensiv eine sehr gute Leistung ab, zeigte sich aber im Spielaufbau ziemlich unsicher. Auch Anna zeigte sich zwar defensiv sehr kampfstark, doch die Bälle in der Vorwärtsbewegung waren teilweise zu ungenau. Ab der 60. Minute knickten wir irgendwie komplett ein. Wieder war es Kerstin Sievers, die das 2:0 erzielte, doch dann kamen noch zwei andere Flintbekerinnen zum Zug. Nach einer Viertelstunde hatten wir uns zwar wieder gefangen, aber da stand es dann auch schon 4:0. Wir ließen uns jedoch nicht hängen. Ema, die in der Zwischenzeit für Michi erneut eingewechselt worden war, gelang nach einer schnell ausgeführten Ecke der Anschlusstreffer.

Insgesamt für uns leider kein erfreuliches Spiel, aber auch kein Grund zur Sorge. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Nächsten Samstag (!), am

22.09.2018 geht es zu Hause um 16:00 Uhr in wieder anderer Aufstellung gegen die VfB Kiel Women und es gibt nicht den geringsten Grund, daran zu zweifeln, dass die drei Punkte auf dem Ostufer bleiben werden.