03.04.2018
Kategorie: Frauen

Spielbericht: SG Flintbek/Russee – SVE Comet Kiel


 

 

Um eine lange Sache kurz zu machen: Am Ostermontag kam es leider nicht zu dem erhofften Befreiungsschlag für unsere Damenmannschaft. Wir starteten mit Maike im Tor, Janine und Jojo als Außenverteidigerinnen, Maren und Horsti in der Innenverteidigung, davor Lisa und Theresa im defensiven Mittelfeld. In der Offensive fing Neuzugang Gentijana Kelmendi im zentralen Mittelfeld an mit Illi und Michi auf den Außenbahnen. Als Sturmspitze startete Leeni. In der ersten Hälfte ließen wir der SG viel zu viel Spielraum und ließen sie dadurch überlegener aussehen, als sie eigentlich war. In unserer Abwehr gab es auf der linken Seite immer wieder kleinere Unstimmigkeiten bei der Absprache. Man merkte etwas zu deutlich, dass Martina, Jojo und Theresa in dieser Konstellation noch nicht zusammengespielt hatten.

 

Der Gegner schaffte es in den ersten dreißig Minuten immer wieder, uns in die eigene Hälfte zu drängen. Zwar kam die SG zunächst zu keinem Abschluss, den die immer wachsame Maike nicht problemlos fangen konnte. Eigentlich hätten die Gegnerinnen jedoch gar nicht so oft zum Schuss kommen dürfen. In der 32. Minute ließen wir dann mal wieder die Spielerin auf der gegnerischen rechten Außenbahn sträflich alleine und sie traf zum 1:0. Auch wir spielten in der ersten Hälfte unsere Chancen heraus, kamen aber ebenfalls selten zu einem zwingenden Abschluss. In der zweiten Hälfte hatte sich das Kräfteverhältnis, obwohl wir immer noch das Spiel vom Ostersamstag in den Knochen spürten, nahezu verkehrt. Das Spiel spielte sich von nun an überwiegend in der gegnerischen Hälfte ab. Zwar kam es noch zu der ein oder anderen etwas chaotischen Situation in unserem Strafraum; insgesamt hatte unsere Abwehr (nach der Pause mit Theresa in der Außenverteidigung und Mimi auf der Sechs) den Gegner jedoch gut im Griff.

 

Was fehlte, war jedoch ein ums andere Mal der entscheidende Pass in die Spitze. Oft eroberten wir im Mittelfeld den Ball, spielten oder dribbelten uns nach vorne, glänzten im Mittelfeld mit schönen Einzelaktionen und sicherem Zusammenspiel, scheiterten dann aber vor der letzten Abwehrspielerin oder fanden einfach nicht die richtige Situation und Position für den entscheidenden Schuss aufs Tor. Wir mussten also mit einer 1:0-Niederlage die Heimfahrt antreten. An der Tabelle ändert sich vorerst nichts, was wohl auch daran liegt, dass schon wieder so viele Spiele ausgefallen sind.